Die ehrliche Antwort: Das hängt vom Projekt ab. Ein Bauträger mit einem Einfamilienhaus zahlt eine andere Größenordnung als ein Generalunternehmer mit einer Großbaustelle über drei Jahre. Im Schnitt bewegt sich ein professioneller Baustellenzeitraffer Service bei rund 600 Euro pro Monat pro Perspektive. In dieser Spanne sind Hardware Bereitstellung, Installation, Cloud Speicherung, Wartung und der finale Schnitt enthalten.
Was beeinflusst die Kosten am stärksten?
Die Projektdauer ist der größte Hebel. Eine Anlage, die vier Wochen läuft, kostet im Verhältnis mehr als eine, die drei Jahre dokumentiert wird, weil die Aufbau und Abbaukosten gleich bleiben. Auch die Anzahl der Perspektiven spielt eine Rolle. Ein Großprojekt mit drei Kameras kostet weniger als drei einzelne Setups. Die Standortbedingungen wie Stromanschluss, Mobilfunkversorgung und Mastverfügbarkeit beeinflussen Installation und Wartungsaufwand zusätzlich.
Welche Leistungen sind im Premium Service enthalten?
Bei Blickwächter ist alles ein Inklusivpaket. Die 6K Panoramakamera mit 220° Sichtfeld kommt fertig konfiguriert auf die Baustelle. Wir übernehmen die Montage, schließen Solar und LTE an und konfigurieren den Cloud Upload. Während der gesamten Laufzeit überwachen wir den Betrieb, ersetzen bei Bedarf Komponenten und liefern am Ende den professionell geschnittenen Imagefilm. Der Kunde muss sich um nichts kümmern.
Wann lohnt sich ein Baustellenzeitraffer wirtschaftlich?
Sobald eine Baustelle für Marketing, Investorenkommunikation oder rechtliche Dokumentation relevant ist, rechnet sich ein professioneller Service fast immer. Ein einziges gewonnenes Projekt durch ein eindrucksvolles Imagevideo deckt die Investition meist um ein Vielfaches. Hinzu kommt der Wert der Bauakte. Bei späteren Streitigkeiten über Bauabläufe ist die lückenlose Dokumentation oft mehr wert als ein ganzes Anwaltshonorar. Wer einmal mit einem überzeugenden Zeitraffer beim Tag der offenen Tür stand, weiß warum.