Wie viele Bilder pro Tag ein Zeitraffer wirklich braucht, hängt von der gewünschten Filmlänge und der Bildrate des Endvideos ab. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber gute Faustregeln, die in den meisten Fällen passen.
Welche Faustregel hilft beim Rechnen?
Eine bewährte Formel: gewünschte Filmlänge in Sekunden mal Bildrate des Endvideos ergibt die Anzahl benötigter Frames. Ein zweiminütiges Video bei 25 Bildern pro Sekunde braucht 3000 Frames im fertigen Material. Bei einer Aufnahmedauer von sechs Monaten ergibt das etwa 17 Bilder pro Tag, was einem Intervall von rund 90 Minuten entspricht.
Wann sollte man mehr Bilder pro Tag aufnehmen?
Drei Situationen rechtfertigen ein dichteres Aufnahmeraster. Erstens, intensive Bauphasen wie Krandrehs oder Beton Einbau, bei denen wichtige Bewegungen sonst zwischen den Bildern verloren gehen. Zweitens, geplante Einzel Highlights wie ein Aufrichten Tag, der einzeln dokumentiert werden soll. Drittens, Sicherheits Anforderungen, bei denen das Material auch forensisch nutzbar sein muss.
Welche Praxisempfehlung hat sich bewährt?
Wir nutzen meist ein Standard Intervall von zehn bis fünfzehn Minuten, was etwa 65 bis 100 Bilder pro Tag ergibt. Für besondere Phasen wird das Intervall kurzfristig auf eine bis fünf Minuten reduziert, danach wieder auf den Standard zurückgesetzt. Profi Hardware mit Cloud Konfiguration erlaubt diese Anpassungen ohne Vor Ort Termin.