Zeitraffer aus Einzelbildern in der Schnittsoftware mit Bildfolge im Storyboard.

Wie setzt man einen Zeitraffer aus Einzelbildern professionell zusammen?

Ein Zeitraffer aus Einzelbildern zu erstellen ist im Kern simpel. Tausende Fotos werden in der richtigen Reihenfolge zu einem Video gerendert. In der Praxis stecken die spannenden Details in der Vorbereitung, der Belichtungskorrektur und der Nachbearbeitung. Wer alle Schritte sauber macht, bekommt ein professionelles Endvideo.

Welche Software braucht man für einen Zeitraffer aus Einzelbildern?

Drei Software Stufen kommen in Frage. Im Profi Bereich Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve oder LRTimelapse. Im semiprofessionellen Bereich Photoshop mit Bildfolgen Import. Für Hobby Anwendungen reicht eine kostenlose Lösung wie PhotoLapse. Welches Werkzeug passt, hängt davon ab, wie viele Bilder verarbeitet werden und ob automatische Belichtungskorrektur gebraucht wird.

Welche Schritte folgen nach dem Import?

Erstens, automatische Belichtungskorrektur, sonst flackert das fertige Video bei wechselndem Wetter. Zweitens, Auswahl der Bildrate für das Endvideo, üblich sind 25 oder 30 Bilder pro Sekunde. Drittens, Schnitt in einzelne Sequenzen mit harten Übergängen oder weichen Crossfades. Viertens, Musikunterlegung, die zur Bildgeschwindigkeit passt. Fünftens, Export in der gewünschten Endauflösung.

Welche Fehler kosten oft Stunden Nacharbeit?

Der häufigste Fehler ist das Übersehen einer falschen Sortierreihenfolge. Wenn die Software nach Dateinamen sortiert statt nach Aufnahmezeit, kommt es zu Sprüngen. Auch das Fehlen einer Belichtungskorrektur frustriert viele Anfänger. Wer einen Zeitraffer aus Einzelbildern professionell zusammensetzen will, plant deshalb immer Pufferzeit für die Postproduktion ein.

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