Ein Weitwinkelobjektiv für den Baustellenzeitraffer ist Pflicht, sobald eine Baustelle größer als ein Einfamilienhaus ist. Standard Objektive mit 50 bis 70 Grad Bildwinkel reichen für kleinere Projekte aus. Größere Areale brauchen jedoch Objektive mit deutlich breiterem Sichtfeld.
Welche Brennweiten passen zu welchem Projekt?
Drei Kategorien sind üblich. Erstens, Standard Objektive mit 50 bis 70 Grad für kompakte Bauprojekte wie Einfamilienhäuser. Zweitens, Weitwinkel mit 90 bis 120 Grad für Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten mittlerer Größe. Drittens, Panorama Objektive mit 180 bis 220 Grad für Großbaustellen, Industriebau und Brückenprojekte. Eine 6K Panoramakamera mit 220° Sichtfeld liefert das breiteste verfügbare Bildfeld.
Welche Stolperfallen lauern beim Weitwinkel?
Drei Punkte werden oft unterschätzt. Erstens, die Verzerrung am Bildrand, die bei billigen Weitwinkel Objektiven sichtbar wird. Zweitens, die Lichtempfindlichkeit, die bei sehr breiten Objektiven oft schwächer ist als beim Standard. Drittens, die Stitching Qualität bei Panorama Objektiven, die bei minderwertiger Hardware Übergangsfehler erzeugt.
Welche Praxisempfehlung hat sich bewährt?
Wer eine Baustelle länger als 60 Meter dokumentieren will, sollte direkt zu einer Premium Panorama Lösung greifen. Wir hatten Kunden, die mit einem Mittelklasse Weitwinkel Objektiv gestartet sind und nach drei Monaten gewechselt haben, weil das Bild zu eng war. Die richtige Wahl beim Start spart später viel Aufwand.