Eine Zeitrafferkamera mit Cloudspeicher ist heute der Goldstandard für Baustellendokumentation. Lokal auf SD Karten zu speichern war vor zehn Jahren noch normal, ist aber heute unter Profi Bedingungen nicht mehr zu empfehlen. Wer die Vorteile der Cloud kennt, will nicht mehr zurück zu manueller Speicherkartenverwaltung.
Wie funktioniert die Cloud Anbindung einer Zeitrafferkamera technisch?
Die Kamera nimmt im voreingestellten Intervall ein Bild auf und überträgt es direkt über LTE in eine deutsche Cloud. Lokal in der Kamera bleibt nur ein Zwischenspeicher für den Fall, dass die Verbindung kurz ausfällt. Sobald LTE wieder steht, holt die Kamera den Rückstand automatisch nach. So entsteht eine lückenlose Bildkette, ohne dass je jemand die Kamera anfassen muss.
Welche Vorteile bringt der Cloud Speicher konkret?
Vier Vorteile schlagen alles. Erstens, kein Risiko durch verlorene oder defekte SD Karten. Zweitens, Live Zugriff auf alle Bilder vom Smartphone oder PC, jederzeit und ortsunabhängig. Drittens, automatische Backups in einem zweiten Rechenzentrum. Viertens, das fertige Video kann der Cutter direkt aus der Cloud rendern, ohne dass jemand TByte große Speicherkarten hin und her schicken muss.
Worauf muss man beim Cloud Anbieter achten?
Eine Cloud, die ihren Sitz in einem deutschen Rechenzentrum hat, ist DSGVO rechtlich klar im grünen Bereich. US Anbieter sind dagegen rechtlich heikel, auch wenn sie Server in Europa stehen haben. Außerdem sollte der Tarif unbegrenztes Datenvolumen oder zumindest mehrere Hundert GB pro Monat zulassen. Wer mit einem 50 GB Tarif startet, hat nach drei Monaten ein Problem.