Wenn ein Zeitraffer Video flimmert, liegt das fast immer an einer fehlenden oder schlechten Belichtungskorrektur. Über Stunden oder Tage hinweg ändert sich die Lichtsituation auf einer Baustelle dramatisch. Ohne Korrektur springen die Bilder zwischen hell und dunkel, das fertige Video wirkt unangenehm zu schauen.
Warum entsteht das Flimmern technisch?
Drei Ursachen sind häufig. Erstens, automatische Belichtung in der Kamera, die jedes Bild neu berechnet und dabei minimal anders liegt als das Vorgängerbild. Zweitens, wechselnde Wolken Stimmungen, die innerhalb weniger Sekunden komplett anderes Licht erzeugen. Drittens, künstliche Beleuchtung wie Baustellen Strahler, die mit Netzfrequenz pulsieren und im Zeitraffer als Flimmern sichtbar wird.
Wie verhindert man das Flimmern?
Drei Maßnahmen wirken zusammen. Erstens, manuelle Belichtungseinstellung in der Kamera, sodass jedes Bild dieselben Werte nutzt. Zweitens, eine spezialisierte Software wie LRTimelapse, die automatische Korrekturen über die gesamte Sequenz hinweg ausgleicht. Drittens, eine längere Belichtungszeit, die kurze Lichtschwankungen optisch ausmittelt. Premium Hardware hat diese Funktionen oft schon integriert.
Welche Erfahrungen lehren uns echte Projekte?
Wir hatten einen Bauherrn, der seinen DIY Zeitraffer mit deutlichem Flimmern an uns geschickt hat. Eine kurze Korrektur per LRTimelapse löste das Problem in einer halben Stunde. Solche Effekte sind technisch fixierbar, aber besser von Anfang an vermieden. Eine Premium Hardware mit integrierter Belichtungskorrektur erspart sich solche Nacharbeiten komplett.