Ein 4G LTE Outdoor Set für die Baustellenkamera ist heute der Standard für autarke Baustellenüberwachung. Im Gegensatz zu kabelgebundenen Lösungen ist die Anbindung sofort funktionsfähig, sobald die Hardware steht. Die wichtigsten Bausteine sollte man kennen, bevor man sich für ein Set entscheidet.
Welche Komponenten gehören zu einem 4G LTE Outdoor Set?
Vier Bausteine sind nötig. Erstens, die Kamera selbst, idealerweise eine 12MP Zeitrafferkamera oder eine 6K Panoramakamera mit 220° Sichtfeld. Zweitens, ein 4G LTE Modul, oft direkt in der Kamera integriert. Drittens, eine SIM Karte mit Datenflatrate aus einem M2M Tarif. Viertens, eine Antenne, die ausreichend Signal Empfang garantiert, oft als Außenantenne mit Verlängerungskabel.
Worauf sollte man bei der Auswahl achten?
Drei Kriterien sind entscheidend. Erstens, ein M2M Tarif mit echter Datenflatrate, ohne Drosselung nach wenigen GB. Zweitens, eine Dual SIM Lösung als Fallback bei schwachem Empfang. Drittens, eine Außenantenne mit hoher Empfangsleistung, weil schwacher Empfang die häufigste Fehlerquelle ist. Diese Kombination liefert nahezu hundertprozentige Verfügbarkeit.
Welche Erfahrungen gibt es aus echten Projekten?
Wir hatten ein Projekt im Bayerischen Wald, bei dem nur die Außenantenne mit Verlängerungskabel den Empfang gerettet hat. Ohne wäre die Verbindung unzuverlässig gewesen. Solche Vor Ort Tests gehören zur Standardvorbereitung jedes ernsthaften 4G LTE Outdoor Sets, auch wenn der Datenblatt Empfang grundsätzlich gut sein sollte.