Eine Outdoor Baustellenkamera mit WLAN klingt nach der einfachsten Lösung der Welt. In der Praxis ist das WLAN auf Baustellen aber meist die größte Schwachstelle, weil weder ein verlässlicher Router noch eine stabile Stromversorgung garantiert sind. Profi Anbieter setzen deshalb selten auf reines WLAN, sondern bevorzugen unabhängigere Konzepte.
Warum WLAN auf Baustellen oft nicht funktioniert
Auf einer Baustelle ändert sich alles wöchentlich. Container werden umgesetzt, Baustromkästen werden ausgetauscht, der WLAN Router landet bei der nächsten Bauphase im Schutt. Die Folge sind stundenlange Verbindungsabbrüche, Bilder die in der lokalen Kamera bleiben statt in der Cloud zu landen, und im Worst Case verlorene Aufnahmen einer ganzen Woche. Wir haben dieses Szenario in über zwanzig Projekten erlebt, bevor wir intern WLAN als Primärweg ausgeschlossen haben.
Welche Funktionen sind bei einer Outdoor Baustellenkamera mit WLAN wichtig?
Eine wirklich profitaugliche Outdoor Baustellenkamera braucht IP66 Wetterresistenz, ein Panorama oder Weitwinkel Objektiv, eine eingebaute Cloud Anbindung und ein autarkes Stromkonzept. Die 6K Panoramakamera mit 220° Sichtfeld erfüllt alle diese Anforderungen ab Werk und ist für Baustellen Einsätze über Monate oder Jahre konzipiert. Für reine Zeitraffer Aufgaben kommt die 12MP Zeitrafferkamera zum Einsatz.
Was ist die bessere Alternative zu WLAN?
Profi Hardware nutzt LTE als primären Übertragungsweg. Die Kamera bekommt eine eigene SIM Karte mit Datenflatrate, ist damit komplett unabhängig vom Bauherrn Netzwerk und sendet Bilder direkt in die DSGVO konforme deutsche Cloud. WLAN bleibt höchstens als Fallback. Wer trotzdem auf WLAN setzen will, sollte einen industrietauglichen Outdoor Router mit PoE Versorgung wählen und die Reichweite vorab messen.