Baustellenkamera mit Solar Nachrüstung am Mast und Pufferakku im wettergeschützten Gehäuse.

Wie kann man eine Baustellenkamera mit einem Solarpanel nachrüsten?

Eine Baustellenkamera mit einem Solarpanel nachzurüsten ist sinnvoll, wenn eine bestehende Kamera ohne Solar Versorgung autark werden soll. Mit den richtigen Komponenten ist die Nachrüstung in einem Tag erledigt und macht die Kamera unabhängig von der Bauströmung. Die Auswahl der Komponenten entscheidet über den Erfolg.

Welche Komponenten brauche ich für die Nachrüstung?

Vier Bausteine sind nötig. Erstens, ein Solarpanel mit etwa 50 bis 80 Watt Leistung, je nach Kamera Verbrauch. Zweitens, ein Pufferakku mit mindestens 30 Ah Kapazität für mehrere bedeckte Tage. Drittens, ein Laderegler, der den Akku vor Überladung schützt. Viertens, wetterfeste Stecker und Kabel, weil die Verbindung Outdoor jahrelang halten muss.

Welche Schritte hat die Nachrüstung selbst?

Erstens, das Solarpanel auf einer freien Südausrichtung montieren, idealerweise am bestehenden Mast. Zweitens, den Pufferakku in ein wettergeschütztes Gehäuse einbauen, am besten in der Nähe der Kamera. Drittens, alle Komponenten verkabeln und mit dem Laderegler verbinden. Viertens, einen 24 Stunden Testlauf durchführen, bevor die alte Stromversorgung getrennt wird.

Welche Stolperfallen sollte man kennen?

Wir hatten einen Kunden, der das Solarpanel zu flach montiert hatte und im Winter regelmäßig Stromausfälle hatte. Eine steilere Ausrichtung von etwa fünfzig Grad löste das Problem komplett. Auch günstige Stecker werden gerne unterschätzt. Sie korrodieren oft binnen weniger Monate und führen zu Aussetzern. Premium Stecker kosten kaum mehr und halten Jahre.

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