Das richtige Intervall beim Hausbau Zeitraffer zu finden ist Kunst und Wissenschaft zugleich. Anders als bei Großbaustellen läuft ein Hausbau meist neun bis vierzehn Monate, mit kurzen intensiven Phasen wie Bodenplatte oder Dachstuhl und längeren ruhigeren Abschnitten wie Innenausbau. Das Intervall sollte diesen Rhythmus abbilden.
Welche Faustregeln gelten für das Intervall beim Hausbau Zeitraffer?
Eine bewährte Standardeinstellung sind fünfzehn Minuten zwischen zwei Bildern für die gesamte Bauphase. Damit entstehen über ein Jahr rund 35000 Bilder, die später auf zwei bis drei Minuten Endvideo verdichtet werden. Wer extra sparsam sein will, kann auf zwanzig oder dreißig Minuten gehen, verliert dann aber Bewegungsdetails bei Krandrehs und Gerüstaufbau.
Welche Bauphasen verdienen ein kürzeres Intervall?
Drei Phasen sollte man enger taktet nehmen. Erstens die Bodenplatte mit Schalung und Betoneinbau, weil hier in wenigen Stunden viel passiert. Zweitens der Dachstuhl Aufrichten, bei dem ein Zimmermannsteam in einem halben Tag das komplette Tragwerk setzt. Drittens die Fassadenmontage, bei der jedes neue Element den Eindruck verändert. Hier lohnen sich fünf bis zehn Minuten Intervall.
Wie lässt sich das Intervall im laufenden Projekt anpassen?
Erfahrene Anbieter passen das Intervall beim Hausbau Zeitraffer über die Cloud, ohne die Kamera anfassen zu müssen. Wir hatten einen Bauherrn, der so spontan auf zwei Minuten Intervall wechseln konnte, weil sein Architekt nochmal eine Sondereinlage planen wollte. Solche Flexibilität ist mit autonom laufenden Systemen ohne Cloud Anbindung nicht möglich.