Wie lang ein Zeitraffer der Bauzeit eines Einfamilienhauses insgesamt dauert, hängt stark von Bauweise und Witterung ab. Ein Massivhaus läuft typischerweise neun bis zwölf Monate, ein Fertighaus schafft dieselbe Strecke in vier bis sechs Monaten. Für die Aufnahmedauer der Kamera sind das jeweils komplett unterschiedliche Setups.
Welche Bauphasen prägen das Zeitraffer Video eines Einfamilienhauses?
Vier Phasen liefern die spektakulärsten Bilder. Der Erdaushub mit Bagger und Lkw Verkehr, das Gießen der Bodenplatte, das Aufrichten von Mauern und Dachstuhl und schließlich die Fassadenarbeiten. Innenausbau ist visuell weniger spannend, weil das meiste hinter Wänden passiert. Wer das Video später emotional macht, konzentriert sich auf diese vier Highlights.
Welcher Aufnahmezeitraum macht Sinn?
Ideal startet die Kamera vor dem ersten Spatenstich und läuft bis zum Einzug. Wer erst nach Erdaushub installiert, verpasst die spektakulärste Phase und hat im fertigen Video einen Sprung am Anfang. Auch ein paar Wochen Nachlauf nach dem Einzug sind sinnvoll, weil dann oft noch Außenanlagen wie Garten und Carport entstehen.
Welche typische Filmlänge erwartet der Zuschauer?
Ein klassisches Zeitraffer Video von einem Einfamilienhaus läuft zwei bis drei Minuten. Länger wird es schnell ermüdend, kürzer fühlt sich der Betrachter um die guten Momente betrogen. Der Cutter wählt aus den 30000 bis 50000 Einzelbildern die besten Sequenzen aus und setzt sie zu einem flüssigen Video zusammen. Mit passender Musik dauert die Postproduktion meist einen Tag.