Welche Speicherkarte für eine Baustellenkamera am besten passt, hängt vor allem davon ab, ob die Karte als Hauptspeicher oder nur als Fallback genutzt wird. Bei Cloud Anbindung über LTE ist die Karte meist nur Backup, bei reinem Offline Betrieb wird sie zum kritischen Engpass.
Welche Karten Klassen kommen in Frage?
Drei Klassen sind verbreitet. Erstens, Standard Consumer SD Karten von SanDisk oder Samsung, die für Hobby Anwendungen reichen. Zweitens, Industrie SD Karten mit erweiterten Schreibzyklen und Temperaturresistenz, ideal für Profi Outdoor Einsätze. Drittens, hochkapazitive 512 GB oder 1 TB Karten für reinen Offline Betrieb über lange Zeiträume. Welche passt, hängt vom Gesamtkonzept ab.
Welche Größe ist sinnvoll?
Bei Cloud Anbindung reichen 64 oder 128 GB als Fallback für mehrere Tage Verbindungsausfall. Bei reinem Offline Betrieb sollte die Karte mindestens für ein halbes Jahr Aufnahme reichen, was bei einer 12MP Zeitrafferkamera meist 256 oder 512 GB bedeutet. Wer auf der sicheren Seite sein will, plant mit doppelter Kapazität, um spontane Intervall Anpassungen abzudecken.
Welche Stolperfallen lauern bei Speicherkarten?
SD Karten haben eine begrenzte Anzahl Schreibzyklen und können nach 18 bis 24 Monaten Dauerbetrieb unbemerkt ausfallen. Wer ohne Cloud arbeitet, sollte spätestens nach einem Jahr die Karte tauschen, auch wenn sie noch funktioniert. Wir hatten einen Kunden, der zwei Wochen Material verlor, weil die Karte zwischen zwei Wartungsbesuchen ausfiel. Cloud Anbindung wäre die deutlich sicherere Lösung gewesen.